Homosexualität – eine Feldstudie

In der letzten Woche wurde vom Projekt Worthaus ein Podcast Beitrag mit dem Titel „Die schwule Frage – Die Bibel, die Christen und das Homosexuelle“ online gestellt. Es handelt sich um einen Vortrag, den Prof. Zimmer am 07. Februar 2015 in Tübingen im Rahmen des „Worthaus Pop-ups“ gehalten hat.

Die schwule Frage – Die Bibel, die Christen und das Homosexuelle | 5.1.1
Worthaus Pop-Up | Tübingen: 7. Februar 2015 von Prof. Dr. Siegfried Zimmer

Im Vortrag beleuchtet Siegfried Zimmer das Themenfeld Homosexualität und gleichgeschlechtliche Liebe biblisch, (kirchen)geschichtlich und soziologisch. Er geht dabei immer wieder auf eine einordnende Metaebene und beschränkt sich nicht auf das Klein-Klein einzelner Bibelverse, sondern wertschätzt diese in ihrem exegetischen Zusammenhang. Diese Draufsicht ermöglicht neue Zugänge zu einschlägig zitierten Bibelversen sowie deren Lesarten und deckt gewisse traditionell-traditierte Dogmen auf, die sich z.T. (kirchen)geschichtlich verselbständigt haben.

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Bullshitbingo, Kollegenbashing und frohe Ostern

An Ostern postete ich bei Twitter ein Bild, das ich bereits im letzten Jahr (hier) geteilt hatte. Ähnliches hatte ich an Weihnachten 2012, anlässlich eines Wetten dass- Abends 2012 und einer WWDC Präsentation von Apple 2013 veröffentlicht.

Es handelte sich dabei um so genannte „Bullshit-Bingos“ oder „Buzzword-Bingos“, die Wikipedia folgendermaßen definiert:

Buzzword-Bingo, in der späteren Verbreitung auch Bullshit-Bingo (…) genannt, ist eine humoristische Variante des Bingo-Spiels, die die oft inhaltslose Verwendung zahlreicher Schlagwörter in Vorträgen, Präsentationen oder Besprechungen persifliert.“

Diese Form der Satire setzt sich demnach mit Redundanzen sowie erwartbaren Worthülsen und geprägten Ausdrücken auseinander, die in bestimmten Settings Beispiele von Binnenkommunikation verdeutlichen können. Der geprägte Terminus Technicus „Bullshit-Bingo“ bezieht sich daher nicht auf eine Bewertung des Inhalts, sondern eher auf die Art der Vermittlung und liefert eine spielerische und augenzwinkernde Wahrnehmungshilfe.

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Lasset uns tweeten

In Bremen gibt es seit 2013 einen Religionsphilosophischen Salon. Anders als die Salons im 19. Jahrhundert, trifft man sich nicht in privaten Wohnzimmern, sondern in den Räumen der St. Remberti-Gemeinde Bremen. Der Salon ist für alle offen und versteht sich als Ort, an dem nach Herzenslust Philosophie getrieben werden kann und Themen aus der liberalen Theologie Raum bekommen. Durch die Themen und Referenten sowie eine kreative musikalische Gestaltung entstehen spannende Formate. Es gibt Wein und ausreichend Gelegenheit zum Austausch.

 

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Am 29. Mai 2015 darf ich ab 19:30 beim Religionsphilosophischen Salon zum Thema Kirche und Social Media sprechen. 

Vielleicht sehen wir uns dort ja. Come by, say hi.

29. Mai 2015 um 19:30
St. Remberti-Gemeinde Bremen (Albert-Schweizer-Saal), 
Friedhofstraße 10, 28213 Bremen

 

Pay it forward

 

Fastenzeit muss ja nicht unbedingt nur bedeuten, bewusst zu verzichten.

Fastenzeit kann auch bedeuten, bewusst Dinge zu tun!
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Bild: SweetJessie (https://www.flickr.com/photos/sweetjessie/2384268584/

Schon mal von „Pay it forward“ gehört? Das Konzept bewegt sich irgendwo zwischen Nächstenliebe, kategorischem Imperativ, goldener Regel und dem Pfadfindermotto „Jeden Tag eine gute Tat.“

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