Friedensbibel

Ich durfte für die EKD einen kleinen Text für die sogenannte „Friedensbibel“ beisteuern.

Auf ihrer kommenden Sitzung wird sich die EKD-Synode in Dresden (10. bis 13. November 2019) schwerpunktmäßig mit dem Thema Frieden beschäftigen: „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“. Daher gibts seit Pfingsten bis zur Synode im November jeden Sonntag einen Mini-Friedenstext.

Andere tolle Kolleginnen und Kollegen, wie Birgit Mattausch, Fabian Vogt, Nora Steen und Christina Brudereck haben auch bereits beigesteuert.

 

Mein Text zu Daniel 10,19

Fürchte dich nicht, Schatz! Frieden sei mit dir! Sei stark und nochmals stark! Als er so mit mir redete, wurde ich gestärkt und sagte: Möge mein Herr reden! Ja, du hast mich gestärkt.)
Daniel 10,19
(Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)

 

Im Friedensgruß geht es nicht nur um mein Gegenüber, sondern auch um mich selbst. Ähnlich wie bei „Liebe deinen Nächsten und Deine Nächste wie dich selbst“ rutsche ich mir nur oft selbst aus dem Fokus. Der Friede, den ich anderen wünsche, fängt jedoch bei mir an.

Selbstcheck: Bin ich mit mir im Reinen und Einklang? Habe ich meinen Frieden geschlossen mit meinen nervigen Seiten und Fehlern?

Ich merke, um ganz tief innerlich mit mir selbst im Frieden zu sein, so sehr, dass es auch für Andere reicht, muss ich mir diesen Frieden auch zusprechen lassen und lernen, ihn anzunehmen. Denn diesen Frieden kann ich nicht selbst machen.

Fürchte dich nicht, Schatz!
Frieden sei mit dir! Sei stark und nochmals stark! 

Gott spricht uns Frieden zu.
Ein Schalom nicht nur als Abwesenheit von Unheil, Unglück und Krieg, sondern auch als Heilsein und Wohlergehen.

So viel Gnade, Liebe, Angenommensein, dass ich aus dieser Zu-Friedenheit auch die Anderen in den Blick nehmen kann, um dann von Herzen zu sagen: Friede sei mit dir.

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