Gnade

Letzte Woche durfte ich im Zeitfenster Gottesdienst in Aachen predigen. Es ging um Gnade, Marie Kondo, Leistungsgesellschaft und bedingungslose Grundannahme.

Herausforderndernde Themen und wahrscheinlich auch der Grund, weshalb es so lang gedauert hat (25min!).

Hier die Predigt zum Nachlesen:

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen

1. GNADENLOS

Selbstoptimierung. Das individualisierte Höher-Schneller-Weiter.

Der ständige Wunsch besser zu werden, produktiver, entspannter, gesünder.

Es hat sich eine ganze Selbstoptimierungsindustrie entwickelt.

Da gibt’s tausende Apps, die mir helfen, mich low-carbiger, veganer oder superfoodiger zu ernähren. Und dann die dazu passenden Dinge, die den ganzen Fortschritt tracken: Gewicht, BMI, Körperfett, Zeit mit Schlaf, Meditation und Sport. Dazu gibt’s noch Websites voller HowTos, YoutubeVideos und regalefüllende Ratgeberliteratur. Und das Ganze natürlich für alle möglichen Lebensthemen, die es zu perfektionieren gilt. Es gibt eigentlich nichts, in dem ich nicht noch besser werden könnte.

Letztes Jahr hab ich mir z.B. in den Kopf gesetzt, minimalistischer zu werden. Ich wollte downsizen, ausmisten, mal bewusst überlegen, was ich denn wirklich brauche und was eben auch nicht.

Dazu habe ich mir das Buch von Mary Kondo gekauft. In „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ erklärt die Bestsellerautorin ihre sogenannte „KonMari-Methode“. Die umfasst, die ganze Wohnung auf einmal, in kurzer Zeit perfekt aufzuräumen. Und ordentlich zu behalten: Für immer!

Und das geht folgendermaßen: Man schmeißt alle Dinge einer Sachgruppe auf einen Haufen, und entscheidet dann, was bleiben darf oder aussortiert wird: und zwar nach der großartigen Frage: Does it spark joy? – Macht es mich glücklich, wenn ich diesen Gegenstand in die Hand nehme? Alle Dinge, die den Test bestehen, bekommen einen Platz und werden dort ordentlich verstaut. Alles andere wird aussortiert, weggeschmissen, verschenkt oder verkauft.

Zack – Fertig.

In Amerika hat sich der Nachname von Marie Kondo, als Verb, also „to kondo”, etabliert. Und zwar für „aufräumen“ oder „im Schrank Ordnung schaffen“ „I really need to „kondo“ our kitchen.“ Auf jeden Fall ist das Buch von Marie Kondo super! Kann ich nur empfehlen. Die Methode hat auch bei mir spitzenmäßig funktioniert.

Ein Mal. Dann hatte ich keine Lust mehr.

Wahrscheinlich bin ich aber die einzige. Wahrscheinlich sind alle anderen einfach disziplinierter als ich, asketischer, minimalistischer. Legen alles an den entsprechenden Platz zurück. Bei allen anderen fliegt nix rum, sammelt sich kein emotional aufgeladener Kram. Keine Zeitschriftensammlung der letzten Jahrzehnte. Da quillt die Altglaskiste nie über. Und die Socken sind alle farblich sortiert. Wahrscheinlich bin nur ich die, die ihr Leben nicht im Griff hat.

So ist das ja oft bei dieser „Selbstverbesserungskultur.“ Es gibt immer eine große Diskrepanz zwischen Versprechungen und Realität. Das klingt immer alles so toll: „Ach, so wäre ich auch gerne“ –  aber in Wirklichkeit kriegt man es einfach nicht gebacken. Zu wenig Zeit, kein Bock. Kein Durchhaltevermögen. „Ach ist dann auch egal.“ Und schon ist sie wieder da, die Diskrepanz zwischen meinem Wunsch-Ich und der Wirklichkeit.

Statt mit der Bahn, zu Fuß zur Arbeit, damit der olle Schrittzähler auf die nötigen 10.000 Schritte kommt und während die Kollegen in der Kantine Currywurst essen waren, sich hangry mit ein paar Mörchen und übelriechendem grünen Smoothie durch den Tag hungern, um dann Abends auf dem Sofa eine Tiefkühlpizza zu verschlingen.

Während jedes Ereignis im Tagesablauf sonst minutiös bei Instagram gepostet wird, wird diese Nahrungsaufnahme wahrscheinlich eher nicht dokumentiert. Das würde ja die Inszenierung meines perfekten Ichs zerstören.

Bei diesem Wunsch nach Perfektion und Vervollkommnung geht es um permanente Selbstüberwachung und Selbstkontrolle. Sich selbst im Blick haben. Alles immer schön in der App eintragen und den anderen bei Instagram zeigen. Sonst weiß ich ja am Ende des Tages gar nicht, wie mein Tag war. Ob ich genug Leistung gebracht habe. Ob ich auch gut genug war. Oder besser womöglich. Die beste Version meiner selbst.

Und dank der permanenten Dauervermessung unserer Lebensleistung stellen wir schmerzlich immer wieder neu fest: Tja, das Ziel ist leider noch nicht erreicht. Da ist leider immer noch eine Diskrepanz von Wunsch und Realität. „Wohl noch nicht genug angestrengt, was?“

Das praktische ist, die andauernde Diskrepanz zwischen Erreichtem und Verlangtem ist die entscheidende Motivation: einfach weiterzumachen! Auf zur nächsten zur Runde Selbstoptimierung…. Im Hamsterrad läuft es sich so schön…

Oder man gibt gleich auf, resigniert, in Mitten von Stapeln von Ratgeberbüchern und umringt von Freunden, die es scheinbar besser auf die Reihe bekommen. Was bleibt, ist dann oft ein schlechtes Gewissen, Selbstzweifel, das Leiden unter Scheitern und Versagen.

Der Knackpunkt ist jedoch:

Bei Marie Kondo geht es eigentlich doch nur ums Aufräumen. Und es gibt ja in der Tat viele Möglichkeiten das Aufräumen zu optimieren. Eine ordnende Kiste hier, ein ausgemistetes Gewürzregal da. Keine große Sache. Eigentlich ganz einfach.

Wir lesen sowas aber oft mit dem Fokus auf Selbstoptimierung. Nicht mein Schrank soll ordentlicher sein, sondern Ich möchte anders sein: nämlich ordnungsliebender. Und so deuten wir viele dieser Bücher nicht als Ratgeber, besser mit unserem Leben und unserem Alltag umzugehen, sondern als Selbstoptimierungsratgeber. Da liegt der kleine aber feine Unterschied! Selbstoptimierung meint, dass nicht irgendetwas aus irgendeinem Grund optimiert werden soll, sondern, dass das eigene Selbst Gegenstand der Perfektionierung ist.

Ich möchte besser werden. Das wäre an sich ja noch nicht unbedingt schlecht. Schließlich können wir auch ruhig einmal an uns arbeiten und nicht nur an der rummeligen Sockenschublade. Das schwierige daran ist wahrscheinlich eher, der Antrieb warum wir an uns arbeiten wollen. Warum also der ganze Stress?

Ziel dieser Optimierungsbestrebungen rund ums eigene Ich ist meist: Selbstannahme: Ich möchte durch Selbstoptimierung erst jemand werden, der für andere und dann auch für mich selbst annehmbar ist. Schließlich leben wir in einer Leistungsgesellschaft. Da gibt’s nix geschenkt. Da muss man schon was abliefern. Wir leben schließlich nicht in einer Welt, in der man alles nachgeschmissen bekommt. Man hat halt keinen Anspruch auf bedingungslose Grundannahme. So funktioniert unsere Gesellschaft nicht. #Leistungsprinzip.

Wo kämen wir denn da hin, wenn ich mir Anerkennung und Wertschätzung nicht hart erarbeiten müsste? Wo kämen wir denn hin, wenn ich ich unverdient gemocht wäre, so wie ich bin. Mit allen Unzulänglichkeiten, Marotten, Schwächen. Mit meinen Erfahrungen von Scheitern und all dem, was ich lieber nicht auf Instagram poste, weil es nicht zu meinem Bild von meinem idealen Ich passt.

Wo kämen wir denn da hin, wenn ich geliebt werden würde mit unordentlicher Sockenschublade?

 

2. GNADE – Was?

Bedingungslose Grundannahme? Wir Christinnen und Christen nennen das: Gnade! Die Liebe Gottes, die uns zuvorkommt. Eigentlich das Zentrum und die Zusammenfassung des ganzen Evangeliums (Otto Hermann Pesch).

Schöner kann man die Beziehung von Gott und Mensch in christlicher Sicht nicht zum Ausdruck bringen: Gnade. Gnade ist ein Beziehungswort. Gnade meint: Gott kommt uns entgegen. Und seine Zuneigung uns gegenüber ist völlig voraussetzungsfrei, unbedingt, ungeschuldet. Gnade ist unbedingt. Unbedingt!

Wir schauen mal in die Bibel. Ich lese Epheser 2, die Verse 7 bis 9 in der Neuen Genfer Übersetzung: 

Epheser 2,7-9 (NGÜ)

Bis in alle Ewigkeit will Gott damit zeigen, wie überwältigend groß seine Gnade ist, seine Güte, die er uns durch Jesus Christus erwiesen hat.

8 (Noch einmal:) Durch Gottes Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens. Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst; nein, sie ist Gottes Geschenk.  9 Sie gründet sich nicht auf menschliche Leistungen, sodass niemand vor Gott mit irgendetwas großtun kann.

Gnade als Geschenk.

3. GNADE und ich

So richtig an der Gnade freuen und dieses Geschenk an mich heranlassen, kann ich aber irgendwie nicht.

Denn während ich noch am Geschenkpapier rumfummel, ist es mir schrecklich unangenehm, dass ich kein Gegengeschenk hab. Wer kennt das nicht? Diese doofe Situation, wenn man etwas Großartiges überreicht bekommt und man sich nicht aufrichtig freuen kann, weil man nur damit beschäftigt ist, das schlechte Gewissen zu bekämpfen, dass man selber keine „kleine Aufmerksamkeit“ parat hat. Das Geschenk kann noch so toll sein, wenn das schlechte Gewissen Alarm macht, verliert alles an Bedeutung.

Und so laufe ich Gefahr, auf diese „bedingungslose Grundannahme Gnade“ schnell mit meinen alten Selbstoptimierungsmustern zu antworten. Wenn Gott mich so liebt, dann muss ich doch was für die geschenkte Gnade was zurückschenken: viel Beten, viel in der Bibel lesen, meine alten Zweifel abschütteln… ich muss doch besser werden. Als Christin.

Aber Gott schreibt eine andere Grammatik. Während die Selbstoptimierung immer mit Imperativen arbeitet.

Mach dies, tu das. Du musst, du sollst. Während uns diese Selbstoptimierungs-ToDos und Imperative um die Ohren gehauen werden, erzählt Gott unsere Lebensgeschichte aus seiner Sicht. Und zwar im Indikativ. Kein Apell, keine Bedingungen, keine Leistungslogik, sondern Gottes Perspektive auf uns im Indikativ.

„Es ist gut, wie du bist. Du bist mein geliebtes Kind.“

Und auch keine Komperativparade. Kein besser, dünner, intelligenter, lebenslustiger, sondern eine Liebesgeschichte:

„Es ist gut, wie du bist. Du bist mein geliebtes Kind.“

Für Martin Luther war Gnade ja ein zentraler Begriff seiner Theologie.

Einmal (1521) schrieb er in einem Brief an Philipp Melanchton:

 „Wenn du ein Prediger der Gnade bist, predige nicht eine erdichtete Gnade, sondern eine echte! Wenn es eine echte Gnade ist, dann (soll/) kann sie auch eine echte Sünde wegnehmen, nicht bloß eine erdichtete. Sei also ein Sünder und sündige tapfer, aber noch tapferer glaube und freue dich in Christus, der der Sieger über Sünde, Tod und Welt ist! Bete tapfer, auch wenn du ein noch so großer Sünder bist!“

Viel Gnade und auch viel Sünde. Oh je. Sünde!!! Das ist für viele ja ein sperriges Wort in unserem Christen-Vokabular. Das Problem ist nur: Ohne Sünde, keine Gnade.

„How can we think, that grace is amazing, when we think, we don’t need it?“ wie die lutherische Pastorin Nadia Bolz-Weber so schön sagt. „Wie können wir denken, dass Gnade wunderbar ist, wenn wir glauben, dass wir sie eigentlich gar nicht brauchen?“ Wenn wir an dieses Sündending nicht ranwollen, dann tappen wir wieder in die alten Selbstoptimierungsmuster. Dann fahren wir den Selbsterlösungskurs.

Das Problem ist nur: es gibt keine Selbstgnade. Wie kann Gottes Gnade amazing sein, wenn ich so tue, als könnte ich es eigentlich alleine schaffen?

Nur, wenn ich mir selbst meine Leichen im Keller eingestehe, meine Schwächen. Nur wenn ich ehrlich bin und sage, was nicht geklappt hat, wo ich gescheitert bin, kann Gott größer sein, als meine Verfehlungen. In solchen Momenten klingt „Amazing Grace“ dann wirklich wie ein Befreiungslied, ein Erlösungslied.

Das ist halt der schwierige Teil an der Gnade: Es ist gar nicht so einfach Gnade, Liebe, Vergebung, Barmherzigkeit zu empfangen. Und somit ist das Geniale, aber auch das Schwierige an der Gnade so nahe beieinander:

Gnade ist unverdient.

Ja. ¯\_(ツ)_/¯

Nochmal die Bibel. Diesmal der Römerbrief, Kapitel 5, die ersten Verse:

Röm 5,1-5 (NGÜ)

1 Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. 2 Durch ihn haben wir freien Zugang zu der Gnade bekommen, die jetzt die Grundlage unseres Lebens ist, und im Glauben nehmen wir das auch in Anspruch.

Gnade als Grundlage des Lebens. Unser Leben, als Antwort auf Gottes Gnade.

Krass, wie wäre das, wenn wir im Alltag wirklich den Mut hätten, auf die Gnade zu vertrauen? Wenn wir, umgeben von Schrittzählern und der Anzahl von Likes, die unser Leben bewerten wollen, uns eine christliche Selbstdeutung gönnen?

Wie wäre das, wenn wir voll Vertrauen sagen könnten: „Ich bin ein von Gott geschaffenes, geliebtes Geschöpft und „begnadet.“ Und ich lebe aus dem Vertrauen darauf, dass Gott sagt zur mir: „Es ist gut, wie du bist. Du bist mein geliebtes Kind.“

Haben wir den Mut dieser Zusage zu glauben? Ihr zu trauen? Den Mut, aus dieser Zusage zu leben und die Gnade in Anspruch nehmen. Sola gratia. Allein aus Gnade zu leben.

Wenn ich dadurch aus dem Selbstoptimierungshamsterrad aussteige und mir nicht nur durch meine eigenen Leistungen meinen Wert, meine Würde diktieren lasse, dann bekomme ich automatisch mehr Abstand zu mir. Denn in diesem „Ich will immer besser werden. Ich möchte es allein schaffen“ – Bin ich ziemlich einsam. Da brauche ich die anderen nicht, und wenn, dann höchstens als Vergleichsfläche. Denn ich bin ja nur mit mir selbst beschäftigt.

Wenn ich aber bewusst auf die Gnade schaue, die mir geschenkt wird, dann weitet sich der Blick. Es entsteht Raum für Gott und Raum für andere.

4. GNADE und die anderen?

Denn dieses Gnadending funktioniert besser gemeinsam. Das Wort der Gnade können wir uns nämlich nicht selber schenken. Wir müssen es einander zusagen. Und darum geht dieser christliche Glaube so schlecht allein. Ich brauche jemand, der oder die es mir zusagt! Und es wird irgendwo um mich herum wird es auch auch jemanden geben, der oder die es von mir hören muss:

„Du bist ein von Gott geschaffenes, geliebtes Geschöpft und „begnadet.“

Wir sind halt zu vergesslich. Wir lassen uns immer wieder von den Marie Kondos dieser Welt kleinmachen und unseren Wert diktieren. Wir brauchen dann andere, die uns sagen, dass unsere Liebenswürdigkeit nicht nicht von BMI, Likes und der aufgeräumten Sockenschublade abhängig ist. Gott rettet uns aus dem Wahn, es alleine wuppen zu müssen.

Gottes Liebe können wir nicht machen. Gottes Gnade können wir uns nicht verdienen. Sie ist Geschenk. Wenn wir aber so mit dem Selbstoptimieren beschäftigt sind, uns von den Schrittzähler des Alltags so Druck machen lassen, dann haben wir oft gar keine Hand frei, für das Geschenk. Dann kann Gott die Gnade gar nicht überreichen. „Ach Gott, danke. Ich hab gerade keine Hand frei. Stell doch die Gnade da auf den Geschenketisch. Ich bin gerade so beschäftigt, mich optimal auf Instagram zu inszenieren, dann pack ich dein Geschenk später aus.“

Dafür brauchen wir christliche Gemeinschaft, dass wir erinnert werden, dass wir an Gottes Gnade schon genug haben. Dass wir erinnert werden, dass sich inmitten einer Leistungsgesellschaft Gottes Reich ereignet, das nach anderen Spielregeln funktioniert. Jesus hat eben nicht die Nähe der Erfolgreichen, der Selbstoptimierten gesucht, die, die ihr Leben im Griff hatten. Sondern er war bei den den Schwachen und Losern, er war bei Betrügern, Lügnern und Versagern.

Und zwar aus Liebe und Vertrauen ihnen gegenüber. Denn genau aus dieser Gurkentruppe hat er sich sein erstes Team berufen. Aus den Schwachen hat er etwas Kraftvolles gemacht, allein aus Gnade. (2.Kor 12,9).

Luther hat damals sehr mit der Gnade gehadert. Er hat sich gefragt, wie er einen gnädigen Gott bekommt. Aus Angst vor dem Zorn Gottes. Und die Erfahrung von unverdienter Gnade hat für ihn alles gewandelt. Seinen Glauben, sein Gottesbild, seine Theologie.

Und wenn Luther damals gefragt hat, wie er einen gnädigen Gott bekommt, dann ist heute wohl eher die Frage: wie gnädig kann ich mit mir selbst sein?

Luther hatte Angst vor dem Richterstuhl Gottes. Und das ist bei manchen vielleicht heute auch noch so, aber neben den Richterstuhl Gottes haben wir heute selbst noch ein paar Stühle dazugestellt. Jeder uns jede von uns hat ein eigenes Tribunal im Kopf, von dem wir uns bewerten lassen: Uns, unser Leben, unsere Leistung.

Lasst uns die anderen Stühle zur Seite räumen.

Gnädig mit uns selbst sein.

Auf Gott schauen.

Auf seine Gnade.

1.Kor 15,10

Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.

Amen.

Und der Friede Gottes, der so viel höher ist als all unsere Vernunft, der bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen

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