Rotwein, Freunde, Gemeinde, Blogs

 

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In der neuen Ausgabe des Sinnstiftermags geht es um Kommunikation: „Kirche/Deutsch. Wenn Kirchenleute in Rätseln sprechen.“

Ein schöner Mix an Autoren und eine vielversprechende Bandbreite an Perspektiven. Leseempfehlung! Gerade wenn es in unserer Religion und besonders der lutherischen Konfession um das Wort und die Verkündigung geht, eröffnen die Artikel erhellende Wahrnehmungshilfen.

Wer hat heute noch eine Vorstellung von traditionell geprägten Begriffen wie „Erbarmen“ oder „Knechtschaft“. Neben einer klugen Hermeneutik ist hier auch eine sensible Kontextualisierung gefragt.

Eine weitere Frage ist, wo solche Orte der Kommunikation sein können, dazu ein auszug eines spannenden Artikels von Hanna Buiting:

Ich kenne viele junge Menschen, in denen eine tiefe Sehnsucht brennt und die in Kirche eine Heimat mit Zukunft sehen. Menschen, die Ideen, Kontakte und Fähigkeiten haben, diese Zukunft aktiv mitzugestalten und die nur darauf warten, ihre Stimme auch offiziell erheben zu dürfen. Vielleicht muss Kommunikation der Kirche zuerst mit Rotwein und Freunden beginnen, in Gemeinden oder auf Blogs. Aber wenn Gläubige und Institution weiterhin verbunden bleiben sollen, darf Kommunikation nicht getrennt voneinander stattfinden, sondern miteinander. Kirche bietet ein Netzwerk, die Bibel ist ein Face-Book, Freunde von Jesus teilten seine Message. Warum kann das kein Vorbild sein? Auf meiner Smartphone-Hülle klebt ein Sticker mit einem aussagekräftigen Symbol: Kreuz, Herz und Anker – miteinander verwoben. Es steht für Glaube, Liebe und Hoffnung und erinnert mich bei meiner täglichen Kommunikation an Grundmerkmale christlicher Existenz. Den Glauben habe ich, die Liebe allemal und die Hoffnung? Ich habe nicht vor, sie aufzugeben.

Hanna Buiting (hier der ganze Artikel)

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