Examensarbeit und Homiletische Probe

Nachdem dass Prüfungsverfahren nun ja abgeschlossen ist, möchte ich gerne meine Examensarbeit zur Verfügung stellen.

Download: Examensarbeit-kirche-als-marktplatz (Sandra Bils)

Sie hat den Titel „Gottesdienst als Marktplatz. Was können landeskirchliche Ortsgemeinden von Sunday Plaza lernen?“ und untersucht das gottesdienstliche Treffen Sunday Plaza der Netzwerkbewegung X-Stream in der Schweiz. Die Ergebnisse der Beschreibung, in deren Untersuchung auch viel Emergentes eingeflossen ist, werden dann mit der landeskirchlichen Situation in Beziehung gesetzt und anhand von Kriterien miteinander vergleichen und bewertet. Mein Ziel war, ein Beispiel emergenter Gemeindestruktur wissenschaftlich darzustellen und für landeskirchliche Verhältnisse nutzbar zu machen.

Weiter möchte ich auch meine homiletische Probe (Examenspredigt und Ausarbeitung) ins Netz stellen. Vielleicht hat ja jemand Bedarf und Interesse und möchte sich informieren. Es handelte sich um 2. Thessalonicher 3,1-5. Der Text war im Rahmen der VI. Reihe Predigttext am 5. Sonntag nach Trinitatis:
Examenspredigt 2Thess 3,1-5

Download: Examenspredigt-2Thess-3,1-5 (Sandra Bils)

 

ÜberFeedback würde ich mich freuen.

3 Gedanken zu »Examensarbeit und Homiletische Probe«

  1. the plöm sagt:

    cool sandy freut mich voll für dich das du bestanden hast

    ich werde mir jetzt mal die ganze examenspredigt durchlesen
    einen teil kenne ich ja schon
    mal schaun iwe viel ich diesmal verstehe

    nochmal meine glückwünsche
    und liebe grüße der max

  2. pastorsandy sagt:

    Die Arbeit ist mit 10 Punkten bewertet worden. Sie wurde gelobt als „spannendes Feld“ und mir wurde gedankt, dass ich die Prüfer in diesen Inhalt eingeführt habe, sie hatten da vorher wenige/keine Berührungspunkte. Alles in allem sehr zugewandt und wertschätzend. Anhand der Thesen/Anfragen kannst du die Problemstellen ablesen. Die Thesen sind Rückfragen der Prüfer als Gesprächsgrundlage für die Verteidigung und Prüfung zur Examensarbeit:
    Hier die Thesen/Rückfragen/Anfragen:
    1. Frage: Welche grundlegende Neubestimmung von „Sakral und Profan“ ist mit dem lutherischen Glaubens- und Gemeindeverständnis gegeben und kann bis heute in den lutherischen Kirchen und ihrem Gemeindeleben wirksam sein?

    2. Frage: Wie kann das für lutherisches Kirchenverständnis konstitutive Gegenüber von Amt und Gemeinde in die flache Hierarchie von Netzwerken integriert werden?

    3. Frage: Der Begriff „Selbstverwirklichungsmilieu“ entstammt einer sozialwissenschaftlichen Sicht der 90-iger Jahre, wonach die Individuen über das „Erleben“ gesellschaftlich vermittelt sind. In der prekärer werdenden Situation der Konkurrenzgesellschaften wie der Bundesrepublik (und wohl auch der Schweiz) wirkt diese Theorie inzwischen obsolet, wohl auch, weil die Bürger wieder lernen, sich mehr über soziale und wirtschaftliche Interessen zu verbinden. Welche Konsequenzen kann dies für den Transformationsprozess evangelischer Gemeinden und ihrer Gottesdienste haben?

    4. Frage: Welche Rolle können in solch einem Prozeß Freikirchen, Ortsgemeinden mit Profil und Profilgemeinden haben?

    5. These: Wie beurteilen sie die Thomasmesse mit ihrer begrenzten marktförmigen Öffnung als Möglichkeit eines „zweiten Programms“ für Ortsgemeinden? Welche anderen programmatischen Formen sind denkbar für die Ausgestaltung dieser Alternative nicht zur, sondern in der Ortsgemeinde?

    6. Frage: Welchen Platz können X-Stream und Sunday Plaza in der Ökumene einnehmen?

  3. Hallo Sandy. Herzliche Gratulation zum Abschluss. Sehr cool. Wie haben die Profs deine Arbeit gefunden? Würde mich interessieren!!!

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