Context is everything

Banksy hat im Central Park in New York seine Orginalwerke für nur 60$ das Stück verkauft, um auf die explodierenden Preise für moderne Kunst aufmerksam zu machen, die u.a. auch seine Werke auf internationalen Auktionen erzielen. Alleine ein vergleichbarer Druck der limitierten Edition von “ Love is in the Air,“ auf der ein Mann eine Handgranate mit Blumen wirft, und die bei dieser künstlerischen Verkaufs-Inszinierung im Central Park für nur 60$ an einen jungen Mann aus Chicago verkauft wurde, erziehlte im Juni auf einer Auktion 249.000$.

Banksy’s Kunstaktion wird somit zum sozialen Experiment: Eine Art Test, ob Menschen die Leinwände eines weltbekannten Aktionskünstlers überhaupt wahrnehmen.

Das Video spricht für sich: Die Menschen nehmen es nicht wahr. Die Wahrnehmung und Wertschätzung von guter/teurer/anerkannter Kunst hängt scheinbar maßgeblich vom Kontext ab.

Ein ähnliches Beispiel ging vor einigen Jahren durch die Medien. Stargeiger Joshua Bell, als Straßenmusiker gab in der U-Bahn ein Konzert und wurde nahezu gar nicht beachtet, obwohl in anderen Zusammenhängen Menschen hunderte für Konzertkarten ausgeben.

Wie viel von dem, was uns erfreut, fasziniert und wertvoll ist, hängt eigentlich maßgeblich mit dem Kontext zusammen?

Trauen wir uns mal nachzuforschen, wie oft die Werte unseres Lebens nur durch den Kontext aufgewertet werden und wie viel eigentlich überbliebe, würde ihnen der Rahmen fehlen?

 

Für weitere Infos empfehle ich diesen Artikel, der mich zu diesem Post inspieriert hat.

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