Glaubensbekenntnis der Konfirmanden

Die Konfis haben ihr Glaubensbekenntnis für den Vorstellungsgottesdienst fertig gestellt. Ich bin jedes Jahr aufs Neue berührt:


Gott ist der Schöpfer der Erde, der uns Alles gab. Das Wesen, das uns erschaffen hat und Himmel und Erde beherrscht. Mächtig, vertraut und riesengroß. Gott behandelt alle Menschen gleich. Er ist hilfsbereit, liebenswert freundlich. Ich kann nicht sagen, ob Gott ein Mann oder eine Frau ist, aber ich weiß, dass er oder sie Verständnis für alles zeigt – eine Zuflucht. Gott ist ein netter Typ, der uns die Offenbarung bringt. Gott ist liebevoll, hat ein offenes Herz und hört jedem zu. Gott ist barmherzig und vergibt Sünden. Er ist jemand, dem alle vertrauen und den alle wertschätzen.

Jesus ist der Mann, der geboren wurde, wie ein normaler Mensch, der gestorben ist, wie ein schlechter Mensch und der wieder auferstanden ist als wäre er Gott. Jesus wurde von Gott geschickt, um sich einen Überblick zu verschaffen, wie genau es bei den Menschen untereinander zugeht. Er ist ein Freund, der uns hilft, begleitet und beschützt. Er ist ein menschlicher Sohn, der uns Hoffnung schenkt und der für uns durch den Tod gegangen ist. Am Kreuz ist er gestorben, damit wir leben können. Jesus hat sehr Großes für die Menschheit getan, er hat z.B. Leute geheilt. Jesus ist einer, der wie jeder andere sein kann, ein Lebendiger. Einer, wie wir, bloß mit einem großen Herzen. Jesus ist die Bestätigung dafür, dass es Gott wirklich gibt!

Die Kirche ist ein Ort, an dem man nah an Gott dran ist. Sie gibt Kraft und Sicherheit. Man kann seine Sorgen loswerden, weil sie mir Schutz gibt und weil man dort das Gefühl hat, dass einen gar nicht belastet. Die Kirche ist ein Ort an dem man über Glaube reden kann und an dem Gott mit uns redet. Sie ist der Ort an dem ich weiß, dass Gott mir hilft. In Zeiten des Schmerzes hat sie eine tröstende und zu Zeiten der Freude eine glückliche Atmosphäre. Wenn Menschen trauern und Angst haben, hilft sie. Man ist in der Kirche nicht allein und spürt Zusammenhalt. In der Kirche sind alle gleich. Dort treffe ich meine Freunde und kann mal was mit meiner Familie zusammen machen. Kirche ist ein Ort, wo alles entspannt ist, nichta bringt jemanden aus der Ruhe, man ist fröhlich und jeder ist locker, denn dort kann ich dauernd Kontakt zu Gott haben.

Der Himmel ist frei und für jeden Menschen offen. Er ist ein Abbild des Universums, rein und mit frohen Farben gefüllt. Dort ist es hell, warm, schön und ruhig. Den Himmel sehe ich über mir, bei Gott.
Ein Ort voller Menschen, die einem lieb sind, in dem es ein großes Wiedersehen gibt und an dem alle zufrieden sind. Ein heller Ort, an dem alle die gleiche Sprache sprechen. Es ist voll schön. Es gibt kein Leid und keinen Schmerz, keine schlechten Launen und keine Sünden. Dort fühle ich mich geborgen. Es ist wie im Paradies. Dort sind wir vom Leben befreit. Es ist wunderschön und unendlich perfekt. Der Himmel ist der Ort, den Gott geschaffen hat, um uns allen ein Zuhause zu geben

Ich glaube aus dem Herzen heraus, nicht nur, weil es cool ist oder weil Freunde daran glauben. Die Hauptsache ist, sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern zum Glauben zu stehen. Ich stehe in Verbindung zu Gott, dem Heiligen Geist und Jesus, denn ich vertraue Gott. Ich brauche nicht zu verzweifeln, denn Gott ist da. Ich habe einen Halt. Ich möchte eine eigene Einstellung zum Glauben entwickeln, denn glauben kann man nur selber. Niemand kann meinen Glauben beeinflussen, außer ich selber. Glauben heißt Vertrauen finden, gemeinsam sein, Hoffnung schöpfen. Glauben muss man regelmäßig auffrischen, deshalb möchte ich nicht negativ denken, sondern meinen Glauben immer behalten.

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