Adopt a nun

In den USA hat ein abgebrannter salesianischer Orden jetzt eine kreative Form des Zubrotes erfunden:

„Für 160 bis 500 Dollar pro Jahr sichert man sich eine Schwester für ein ganzes Jahr. Diese betet dann – garantiert! – jeden Tag für das Wohlergehen ihrer Unterstützer. Wunder können nicht garantiert werden, sie sind aber ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert, Ratenzahlung ist möglich, die Nonne ist steuerlich voll absetzbar. Wer das Angebot erst einmal testen will, dem sei ein dreimonatiger Probelauf empfohlen, der ab 40 Dollar zu haben ist. Jeder kann so viele Schwestern adoptieren, wie er will, hat aber kein Exklusivrecht auf seine Nonne.

Je nach Wunsch kann man sich selbst eine Schwester aussuchen oder eine vom Orden auswählen lassen. Zum Adoptionspaket gehören neben einem Zertifikat das Foto, die Biographie und der Geburtstag der persönlichen Nonne.

Die seit mittlerweile gut zehn Jahren laufende Aktion hat durchaus einen sinnvollen Hintergrund: Die so erzielten Einnahmen sollen den Ruhestand der Schwestern sichern. Bisher konnten so schon fünf Millionen Dollar  eingenommen werden, mit denen die Salesischen Schwestern inzwischen ein Pensionsheim errichteten.“

Adopt a nun

2 Gedanken zu »Adopt a nun«

  1. pastorsandy sagt:

    @ Sr. Monika: Den Bedenken stimme ich zu! Ich finde die Herangehensweise auch etwas fragwürdig und unseriös (Man kann sich sich doch den Ertrag eines Gebetes nicht erkaufen…
    Mahatma Gandhi: Gott beantwortet jedes Gebet auf seine Weise, nicht auf die unsrige.)
    Bei den Schwestern handelt es sich um diesen Orden: http://www.salesiansisters.org/
    Welchem Orden gehören sie denn an? Ich freue mich sehr, dass sie auf meine Seite gefunden haben!

  2. Sr. Monika sagt:

    Es würde mich interessieren, welche Art von Ordensschwestern das sind. Denn das Angebot scheint mir als „Insiderin“ recht fragwürdig. Zu allen Zeiten gab es die Praxis, dass ein gläubiger Mensch einen andren um sein fürbittendes Gebet gebeten hat. Ordensleute wurden udn werden oft darum gebeten, doch, dass man sich das bezahlen läßt und sich gar Schwestern „kaufen“ kann, ist ziemlich unseriös. Zudem ist Gott und Sein Wirken nicht zu „kaufen“. Und wer kümert sich um die Leute,die gut bezahlt haben und deren Bitte oder Anliegen nicht so erfüllt wird, wie sie es gewünscht hätten oder sich erbeten ließen???
    Wennes so stimmt,w ie es verbreitet wird, ist das skandalös!
    Vielleicht ist es aber ganz anders zu verstehen als in den Medien publiziert.??

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