Kommet zuhauf

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Neuigkeiten

Diese Tage sind für mich sehr spannend.

Ich werde im Oktober Gifhorn verlassen. Nach drei Jahren als Pastorin in der St. Nicolai Gemeinde in Gifhorn werde ich in Zukunft als Referentin im Haus kirchlicher Dienste in Hannover mit einer Projektstelle rund um Kirche² betraut sein. Meine bisherige ehrenamtliche Arbeit dort wird somit von nun an zu meinem Hauptaufgabenfeld; meine Arbeit in der Kirchengemeinde werde ich hingegen aufgeben müssen.

So richtig begriffen habe ich das alles noch nicht. Gut, dass Gott uns zwei Augen geschenkt hat, damit wir ein lachendes und ein weinendes Auge haben können. Zu mehr Klarheit wäre ich derzeit auch nicht fähig. Ich könnte mich gerade nicht entscheiden; alles fühlt sich zu ambivalent an.

Einerseits Abschiedsschmerz meine Gemeinde verlassen zu müssen: Ich habe mich auf meinem Dörfchen und an den drei Predigtstätten eingelebt, Dinge in der Gemeinde angestoßen, aufgebaut und auch so manches abgesägt und erneuert. Vieles bisher Unbekannte durfte ich lernen: Geschäftsführung, Sitzungsleitung und auch erfahren: dichte Taktung im Pfarrdienst, Grenzen der Belastbarkeit aber Freude am Pfarrdienst, das Gefühl gebraucht zu werden und durch Worte und Taten den Menschen etwas von Gott zu erzählen. Vieles wurde mir geschenkt: Vertrauen, offene Ohren, Wertschätzung. Es fällt mir nicht leicht all dies aufzugeben.

Andererseits gibt es in mir Vorfreude und Neugier auf alles, was noch aus Kirche² werden wird. Nach dem Kongress und dem Auftakt des fresh-x Kurses sind noch viele weitere spannende Dinge angedacht, die ich mit meiner katholischen Kollegin Maria im ökumenischen Dreamteam andenken und verwirklichen möchte.

Es ist spannend und es bleibt spannend.

Meine offizielle Verabschiedung in der Gemeinde findet mit einem Gottesdienst am 22.09.2013 um 15:00 Uhr statt. Herzliche Einladung!

 

Los gehts für den Fresh-X Kurs von Kirche²

Morgen beginnt der  erste Fresh-X Kurs von Kirche². Im Blog hat Praktikantin Hanna in „Zauber des Anfangs“ vom Endspurt in Vorfreude und Neugier erzählt. Spannend, was aus einem Kongress und ein paar Verrückten alles entstehen kann. Mal gucken, was Gott draus macht. Oder wie Hanna es sagt:

Der Fresh X-Kurs soll kein Patentrezept sein, das in zehn Schritten zur erfolgreichen fresh expression führt. Um gemeinsam neue Ausdrucksformen kirchlichen Lebens entstehen zu lassen braucht es keinen von Menschen gemachten Masterplan, sondern viel mehr Freiräume für Gottes schöpferisches Wirken. An uns und in unserem Dorf, in unserem Stadtteil, in unserer Nachbarschaft.

Amen!

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