Fremdeln als Chance

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift des Gemeindekollegs der VELKD „Kirche in Bewegung“ trägt den Titel „Fremdeln als Chance – Von Grenzgängern und ihren Wirkungen.“

Der Name ist Programm.

Ich durfte einen Artikel zu unseren Erfahrungen mit W@nder (Konferenz und Buch) mit dem Titel „Wandernde zwischen den Welten“ beisteuern.

Hier kann man den Text herunterladen oder online anschauen.

 

Vom Wandern und Wundern: Ein Buch

Was für eine Freude! Denn jetzt ist es da!

Vor gut einem Jahr haben meine katholische Kollegin Maria Herrmann und ich überlegt, eine deutsche Adaption des englischsprachigen Grundlagenbuches der Pionier Erfahrungen in der Anglikanischen Kirche anzustoßen.

„The Pioneer Gift. Explorations in Mission“ von Jonny Baker und Cathy Ross hat seit dem Erscheinen 2014 unsere Arbeit bei Kirche² maßgeblich geprägt. Gerade die darin entfaltete Umdeutung der eigenen Fremdheitserfahrungen in Kirche in ein sogenannetes „Gift of not fitting in“ (die Gabe nicht hineinzupassen) war eine große Inspiration.

„Vom Wandern und Wundern. Fremdsein und prophetische Ungeduld in der Kirche“ nimmt diesen Anstoß auf und überträgt ihn auf den deutschsprachigen Kontext, indem dort 13 Autorinnen und Autoren aus Deutschland und der Schweiz mit ihren biographischen Erfahrungen zu Wort kommen.

Hier ein ausführlicherer Artikel über die Genese des Buches von Maria Herrmann auf dem Blog von Kirche².

„Vom Wandern und Wundern“ kann über die Seite des Verlags oder beim Buchhändler des Vertrauens vor Ort unter der ISBN [978-3-429-04403-9] bestellt werden.

…damit wir klug werden

 

Sehen wir uns in Stuttgart, beim Deutschen Evangelischen Kirchentag?

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Wer noch mit dem Gedanken spielt und sich fragt, ob sich die Reise lohnt, ob der Kirchentag überhaupt (noch) gesellschaftlich Relevantes zu sagen hat und ob es dort überhaupt Inspiratives und Ermutigendes für Christen mitzunehmen gibt, dem sei die Reportage „…damit wir klug werden – Evangelische Gemeinden verändern sich“ empfohlen.

 

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Angelehnt an das diesjährige Kirchentagsmotto aus dem 90. Psalm hat der NDR eine Dokumention produziert, die drei Gemeinden in Deutschland portraitiert, die alle beim Kirchentag in Stuttgart involviert sind und sich im „Zentrum Gemeinde“ vorstellen. Alle drei Projekte sind sozialdiakonisch aktiv und sehen ihr gesellschaftliches Engagement als zentrale Form ihres kirchlichen Miteinanders.

Besonders eines der Beispiele ist mir nah: Markus Kalmbach mit seinem Team vom Internationalen Café in Winsen ist Kursteilnehmer unseres FreshX Kurses und wird durch die Arbeit von Kirchehochzwei begleitet und unterstützt. Diese FreshX innerhalb der Kirchengemeinde St. Marien ist die größte, sich regelmäßig treffende, Gruppe im Kirchenkreis Winsen und verbindet diakonisches Engagement für Migranten und Flüchtlinge im Landkreis mit klassischem Gemeindeleben. Durch die Profilierung der Gemeinde mit einem sozialdiakonischen Fokus hat sich innerhalb des bestehenden Gemeindelebens ein neuer Kreis mit Ehrenamtlichen gebildet, die sich über ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit der Kirche verbunden fühlen. Viele von ihnen hatten vorher keine Berührungspunkte. Toll, dass diese FreshX aus dem Norden in diesem Beitrag portraitiert und wertgeschätzt wird.

Wer sich für dieses und weitere konkrete Beispiele interessiert, dem sei die Veranstaltung „Schwarzmarkt innovativer Erfahrungen“ empfohlen. Hier sind auch noch weitere Veranstaltungstipps für den Kirchentag aufgeführt, an denen ich und Weitere aus dem Team von Kirchehochzwei beteiligt sind.

Vielleicht sehen wir uns ja, würde mich freuen.

PS: Wenn ich nur eine Veranstaltung empfehlen dürfte, dann wäre es diese hier. Denn Nadia Bolz-Weber hält erstmalig eine Bibelarbeit auf dem Kirchentag. I couldn’t be more excited!

 

Dr. Min.

cohort

 

Am 1. Mai wurde ich in Portland, USA zum Doctor of Ministry (Dr. Min.) promoviert.  Mit der Promotion habe ich „passed with distinction“ mein Onlinestudium im Programm „Leadership and Global Perspectives“ am George Fox Seminary erfolgreich abgeschlossen.

Vor 3,5 Jahren habe ich mit dem Programm begonnen. Seitdem habe ich unzählige Bücher gelesen (sowohl für die kursbegleitende Lektüre, die interdisziplinär das Themenfeld Leadership and global Perspectives begleuchtet, als auch fachspezifisch für meine Dissertation), Blogartikel verfasst (man kann sie unter der Kategorie Promotion nachlesen), an Studienreisen nach Seoul, London und Kapstadt teilgenommen, mich in wöchentlichen Chats mit meinen internationalen Kommilitonen ausgetauscht und Freundschaften geschlossen, Hausaufgaben verfasst (Essays, Field Research Reports, Learning Plans, Visual Ethnograhies, Personal Leadership Development Plans usw.), Vorträge und Pecha Kuchas über mein Forschungsthema gehalten und schließlich eine Dissertation verfasst.

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