Frisch eingetroffen …

Jetzt werden bei Ikea sogar schon Vikare verkauft! Zum Schleuderpreis. Für nur 99€

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Das Kinderbett Vikare ist ausziehbar und kann sogar mit einem Stützbrett verstärkt werden, damit die lieben Kleinen nicht rausfallen.
Das passt! Da bin ich doch lieber ein Kinderbett als ein Nudelholz aus Plastik. .

Spr. 24,16:
Der Faule dreht sich im Bett, wie die Tür in der Angel.

 

Noch 11 Tage…

… dann ist 2. Kirchliches Examen. Parole Durchhalten. Es gibt kein zurück mehr.

The Weepies – Can’t Go Back Now
Yesterday, when you were young,
Everything you needed done was done for you.
Now you do it on your own
But you find you’re all alone,
What can you do?

You and me walk on
Cause you can’t go back now.

You know there will be days when you’re so tired that you can’t take another step,
The night will have no stars and you’ll think you’ve gone as far as you will ever get

But you and me walk on
Cause you can’t go back now
And yeah, yeah, go where you want to go
Be what you want to be,
If you ever turn around, you’ll see me.

I can’t really say why everybody wishes they were somewhere else
But in the end, the only steps that matter are the ones you take all by yourself

And you and me walk on
Yeah you and me walk on
Cause you can’t go back now
Walk on, walk on, walk on
You can’t go back now

Luther zu Arbeit und Feiertag

„Man darf dies freilich nicht so verstehen, als träfe der Sündenfluch von Gen 3,9 nur die körperlich arbeitenden Stände. Im Gegenteil, die Arbeit in der politia ist schwerer als in der oeconomia und im Bauernstand, aber die Arbeit am Wort Gottes in der ecclesia ist am schwersten. Nur bedürfen diejenigen, deren Amt der tägliche Umgang mit dem Wort ist, nicht eines besonderen Tages.“

Martin Luther, WA 42,159,17-29.

Abholen, da wo sie sind

 

Soviele Menschen, wie von der Kirche immer überall „abgeholt“ werden, erzeugen den Eindruck, dass die Kirche fast schon zu einem kleinen Transportunternehmen wird.
„Abholen, wo sich die Menschen befinden“ und dann ab an einen ganz anderen, fremden Ort, der von der Lebenswirklichkeit der Menschen separiert ist. Los geht die Reise.
Weniger polemisch hat Kristian Fechtner diesen Ausdruck und zu kritisierenden Gedankengang im Hinblick auf Kasualien gedeutet:

In Predigthilfen oder Gestaltungsbüchern zur Kasualpraxis (wird) wohlmeinend eingeschärft, man möge diejenigen, die sie betreffen soll, „dort abholen, wo sie sich befinden“. Das Stichwort Abholen zeigt, wie problematisch eine solche Veräußerlichung des Kasus ist: Die Situation, der Anlass erscheint als ein Ort, an dem jemand abgeholt und aus dem er oder sie – in Predigt und gottesdienstlicher Feier, in seelsorgerlicher Begleitung oder katechetischer Unterweisung – herausgeführt wird. Die praktisch-theologische Herausforderung kirchlicher Kasualpraxis besteht, aber gerade nicht darin, die Situation theologisch hinter sich zu lassen, sondern in sie einzutreten und sie perspektivisch, gleichsam von innen aus den mit ihr verbundenen Erfahrungen heraus, zu öffnen. Nur in dieser Weise bleiben die Kasualien konstitutiv bezogen auf eine einmalige und einzigartige Situation.

(Kristian Fechtner in: Kirche von Fall zu Fall, S. 22.)

 

Vielleicht ist das Problem nicht, dass die Leute abgeholt werden sollen, sondern eher, dass wir nicht da sind, wo sie Leben. Nicht die anderen sind an einem falschen Ort, sondern wir.

Gekommen, um zu bleiben.

 

Gekommen Um Zu Bleiben by Wir Sind Helden on tape.tv.

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