Pfarrer – Ein Film über das Vikariat

Die beiden atheistischen Dokumentarfilmer Stefan Kolbe und Chris Wright beobachten durch die Kamera, was normalerweise nicht besonders viel öffentliche Aufmerksamkeit bekommt: Sie begleiten eine Gruppe von jungen Männern und Frauen in der finalen Phase ihres Vikariats; Ort des Lehrgangs ist die Lutherstadt Wittenberg – einst Hochburg der Reformation, heute in einer der ungläubigsten Regionen Deutschlands gelegen. Ein Jahr lang folgen Kolbe und Wright der Gruppe und dokumentieren distanziert deren Ausbildung sowie die alltäglichen Abläufe des Seminars, gehen aber auch mit den Pfarrer-Anwärtern ins Gespräch. Dabei werden die großen Themen Glaube, Liebe, Geborgenheit und Lebenssinn diskutiert – sowie eine weitere große Frage, die bereits Generationen beschäftigt hat: Gibt es ein Leben in Anschluss an den Tod?

Beim Generalkonvent in Celle

Geistlicher Vizepräsident der Hannoverschen Landeskirche DeVries auf dem Generalkonvent der Pastorinnen und Pastoren in Celle :

„Alle diejenigen, die derzeit Theologie studieren, bekommen, wenn sie fertig sind…“

– … Unterbrochen von einem Zwischenruf aus dem Saal: „5 Vakanzen.“

 

Nicht ohne Examen

Spannender Artikel in der ZEIT zur Ausbildung der Theologen mit einem Interview mit Oberkirchenrat Joachim Ochel.

Theologie

Pastorbuddy gewinnt den Silberfisch

Lob, Lob, Lob von Jury in der Auszeichnung zum zweiten Platz für das Portal Pastorbuddy.de:

Mit PastorBuddy hat die Jury erstmalig ein Blog ausgezeichnet. Zu den Themen Theologie, Kirche, Gemeinde, Gesellschaft, Kultur, Humor, Technik und Internet ist ein fast vierzig-köpfiges Autorenteam aktiv, das sich aus Theologen und Laien aus verschiedenen christlichen Traditionen zusammensetzt, so dass auf PastorBuddy pointiert Themen und Kommentaren aus verschiedenen Positionen angegangen werden.

Als Blog kann PastorBuddy so aus verschiedenen Perspektiven christliche Inhalte, Meinungen und Kommentare zur Diskussion stellen und in der so genannten der Blogosphäre publik macht.

PastorBuddy ist somit ein christlicher Kristallisationspunkt für Blogger und erhält so mehr Reichweite, als wenn die Autoren einzeln bloggen würden.

Die einzelnen Beiträge sind über gängige Blog-Features (thematisch, viel gelesen, viel kommentiert) erreichbar und verlinkt, über eine so genannte Themen-Wolke (tag cloud) lässt sich schnell orientieren, zu welchen Themen besonders diskutiert wird. Technisch setzt die Website auf ein Standard Open Source Redaktionssystem, das alle notwendigen Voraussetzungen bietet.

Die Jury drückt mit dem Webfish die Anerkennung aus, dass Christen als Einzelpersonen und als Team in der Blogosphäre aktiv sind und so christliche Inhalte präsentieren und erkennbar werden lassen.

Hier gehts zur EKD Seite der Abstimmung.

Kudos gehen auf jeden Fall an Initiatior Simon de Vries für eine Vision eines Portals von uns für Theologen und Laien, für Organisation und technische Umsetzung und für die regelmäßige Bereitstellung von qualitativ hohem Content. (Neben dem stressigen Vikariat ist das auf jeden Fall kein Kinderspiel!) Respekt!

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