Bullshitbingo, Kollegenbashing und frohe Ostern

An Ostern postete ich bei Twitter ein Bild, das ich bereits im letzten Jahr (hier) geteilt hatte. Ähnliches hatte ich an Weihnachten 2012, anlässlich eines Wetten dass- Abends 2012 und einer WWDC Präsentation von Apple 2013 veröffentlicht.

Es handelte sich dabei um so genannte „Bullshit-Bingos“ oder „Buzzword-Bingos“, die Wikipedia folgendermaßen definiert:

Buzzword-Bingo, in der späteren Verbreitung auch Bullshit-Bingo (…) genannt, ist eine humoristische Variante des Bingo-Spiels, die die oft inhaltslose Verwendung zahlreicher Schlagwörter in Vorträgen, Präsentationen oder Besprechungen persifliert.“

Diese Form der Satire setzt sich demnach mit Redundanzen sowie erwartbaren Worthülsen und geprägten Ausdrücken auseinander, die in bestimmten Settings Beispiele von Binnenkommunikation verdeutlichen können. Der geprägte Terminus Technicus „Bullshit-Bingo“ bezieht sich daher nicht auf eine Bewertung des Inhalts, sondern eher auf die Art der Vermittlung und liefert eine spielerische und augenzwinkernde Wahrnehmungshilfe.

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Pay it forward

 

Fastenzeit muss ja nicht unbedingt nur bedeuten, bewusst zu verzichten.

Fastenzeit kann auch bedeuten, bewusst Dinge zu tun!
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Bild: SweetJessie (https://www.flickr.com/photos/sweetjessie/2384268584/

Schon mal von „Pay it forward“ gehört? Das Konzept bewegt sich irgendwo zwischen Nächstenliebe, kategorischem Imperativ, goldener Regel und dem Pfadfindermotto „Jeden Tag eine gute Tat.“

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Von Wein und Schläuchen

„Wir versuchen immer noch, die herkömmliche Gestalt von Kirche zu retten. Da machen wir auf Teufel komm raus Strukturreformen, die aber brutal bürokratisch und völlig visionsfrei sind! Das Stadium der Bürokratie ist die Phase vor dem Tod. Deshalb sollten wir uns lieber fragen: Was ist die Vision der Kirche von heute? Und erst im zweiten Schritt schauen wir nach der dazu passenden Struktur.

Wir brauchen zuerst den Wein und dann den Schlauch. Zurzeit machen wir Schläuche – und haben keinen Wein.“

Paul M. Zulehner

 

Auf seiner Homepage gibt es nicht nur Hinweise auf die vielen lesenswerten Bücher von ihm, sondern auch Vorträge, die kostenlos als mp4 zur Verfügung gestellt werden (Originalton und visuell hinterlegte Powerpoint zum mitverfolgen). Tolle Kultur des Teilens!

Am 14. Februar kommt Paul M. Zulehner nach Marburg gestaltet dort mit Christina Brudereck den Studientag des MBS zum Thema „Gottessehnsucht. Neue Ausdrucksformen des Glaubens“. Wir von Kirchehoch2 sind mit einem Workshop auch dabei.

Der harte Job im Weinberg

Im 3E Magazin 4/2104 ist ein kleiner Artikel von mir erschienen. Die Sommelière und die Theologin in mir haben sich mal zusammen an den Schreibtisch gesetzt und Gedanken zu Innovation und Tradition festgehalten.

Hier kann man durchblättern.

 

 

Am besten liest es sich natürlich im Heft und das bekommt man hier.

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