Magnifi-WHAT?

Am dritten Advent wird in der Gospelkirche Hannover traditionell immer von einer Gastpredigerin zum Magnifikat gepredigt. In diesem Jahr durfte ich meine Gedanken zu diesem tollen Text teilen.

Friede sei mit euch, von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen

I. Magnifi-WHAT?

Wer schon mal in Taizé war, kennt das Magnifikat vielleicht von dort und wird es auch wahrscheinlich noch Wochen danach im Ohr gehabt haben. Magnificat – Magnificat – Magnificat animima mea dominum…
Das ist dieses Ohrwurmpotential der Lieder aus Taizé – das durchaus ambivalent ist. Man saugt die Lieder dankbar ganz tief in sich hinein aber man wird sie dann auch eben nicht wieder los.
So ist es auch mit dem Magnifikat. Dem Loblied Marias aus dem ersten Kapitel des Lukasevangeliums, darum soll es heute in der Predigt gehen.

Setting: Maria besucht ihre schwangere Freundin Elisabeth und nachdem Elisabeth von Maria erfährt, dass auch sie schwanger ist, reagiert sie überschwänglich voller Freude und Gratulationen und scheint auch irgendwie schon deutlich zu spüren, was für ein besonderes Kind da gerade in Maria heranzuwachsen scheint.

Diese Szene hat für mich fast schon so etwas wie ein Musical. Denn aus Maria platzt es heraus: ein Lied. Eben dieses Magnifikat.
Ich stelle mir das fast so ein bisschen wie Bolli-Wood vor, wo zwei Hauptfiguren gerade noch normal im Gespräch sind und vollkommen unvermittelt wird auf einmal getanzt und gesungen. Zwei schwangere Frauen singen und tanzen, voller Freude. Babyshower der besonderen Art.
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Ein anderes Glaubensbekenntnis

Auf der Facebook Seite von Shane Claiborne fand ich ein Apostolisches Glaubensbekenntnis der anderen Art. Es handelte sich um das Glaubensbekenntnis „The Immigrant Apostles’ Creed“ von Jose Luis Casal.

(Foto: Shane Claiborne/ Jose Luis Casal

Der Text hat mich tief berührt. Daher habe ich ihn ins Deutsche übersetzt.

 

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Gnade

Letzte Woche durfte ich im Zeitfenster Gottesdienst in Aachen predigen. Es ging um Gnade, Marie Kondo, Leistungsgesellschaft und bedingungslose Grundannahme.

Herausforderndernde Themen und wahrscheinlich auch der Grund, weshalb es so lang gedauert hat (25min!).

Hier die Predigt zum Nachlesen:

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Herzensprojekt: Team Unser

Meistens bin ich ja für Kirchehoch2 unterwegs. Dieser Dienst macht einen Schwerpunkt meiner Arbeit aus. Angebunden bin ich als Referentin für Kirchehoch2 jedoch im Haus kirchlicher Dienste der Hannoverschen Landeskirche. Ab und an ergibt es sich, dass  ich mich in meiner dortigen Abteilung der Missionarischen Dienste auch in Projekte eintrage, die wenig, nur indirekt oder manchmal auch nichts mit Kirchehoch2 zu tun haben.

Vor gut einem Jahr erreichte uns dort die Anfrage, ob es nicht möglich sei, sich an der Entwicklung von Materialien für die neuen Kirchenvorstehenden zu beteiligen, die in allen Gemeinden der Hannoverschen Landeskirche 2018 neu gewählt wurden.

Wir hatten sofort Lust und machten uns ans Werk. Die Idee war von Anfang, an praxisorientierte Methoden zu entwickeln, die es den Kirchenvorständen erleichtern sollten, als Team zusammenzuwachsen, sich über Kirchenbilder auszutauschen und gut in den kirchenleitenden Dienst auf Ortsebene zu starten. Schnell entstand ein Konzept in Richtung Team- und Kirchenentwicklung, in dessen Mittelpunkt biblische Charaktere standen. Anhand von 25 biblischen Charakterköpfen wurden die Schwerpunktthemen Teamentwicklung, Berufung, Vision und Spiritualität entfaltet. Durch die Zusammenarbeit mit der großartigen Agentur Gobasil konkretisierte sich schnell die Idee eines Kartenspiels.

Im Set: die 25 biblische Charakterköpfe von Josua („Der Azubi“) und Barnabas („Der Coach“)  bis Lydia („Die Unternehmerin“). Sie laden durch ihre je eigenen Biografien und Fragen zum Gespräch ein. Dabei helfen Spielideen, die die Karten zur Kennlernmethode, zum Gesprächsimpuls oder zur biblischen Intervention in Diskussion oder Andachten werden lassen.

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