Friedensbibel

Ich durfte für die EKD einen kleinen Text für die sogenannte „Friedensbibel“ beisteuern.

Auf ihrer kommenden Sitzung wird sich die EKD-Synode in Dresden (10. bis 13. November 2019) schwerpunktmäßig mit dem Thema Frieden beschäftigen: „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“. Daher gibts seit Pfingsten bis zur Synode im November jeden Sonntag einen Mini-Friedenstext.

Andere tolle Kolleginnen und Kollegen, wie Birgit Mattausch, Fabian Vogt, Nora Steen und Christina Brudereck haben auch bereits beigesteuert.

 

Mein Text zu Daniel 10,19

Fürchte dich nicht, Schatz! Frieden sei mit dir! Sei stark und nochmals stark! Als er so mit mir redete, wurde ich gestärkt und sagte: Möge mein Herr reden! Ja, du hast mich gestärkt.)
Daniel 10,19
(Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)

 

Im Friedensgruß geht es nicht nur um mein Gegenüber, sondern auch um mich selbst. Ähnlich wie bei „Liebe deinen Nächsten und Deine Nächste wie dich selbst“ rutsche ich mir nur oft selbst aus dem Fokus. Der Friede, den ich anderen wünsche, fängt jedoch bei mir an. (mehr …)

Werft euer Vertrauen nicht weg

Am 23.06.2019 habe ich anlässlich des Schlussgottesdienstes des 37. Kirchentages im Dortmunder BVB Station über Hebr. 10.35-36 predigen dürfen.

Eine Aufnahme des gesamten Gottesdienstes findet sich in der Mediathek des ZDF.

 

Predigtmanuskript

(English version of the sermon below)

 

Einstieg

Letztens jemand beim Bier zu mir:

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Magnifi-WHAT?

Am dritten Advent wird in der Gospelkirche Hannover traditionell immer von einer Gastpredigerin zum Magnifikat gepredigt. In diesem Jahr durfte ich meine Gedanken zu diesem tollen Text teilen.

Friede sei mit euch, von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen

I. Magnifi-WHAT?

Wer schon mal in Taizé war, kennt das Magnifikat vielleicht von dort und wird es auch wahrscheinlich noch Wochen danach im Ohr gehabt haben. Magnificat – Magnificat – Magnificat animima mea dominum…
Das ist dieses Ohrwurmpotential der Lieder aus Taizé – das durchaus ambivalent ist. Man saugt die Lieder dankbar ganz tief in sich hinein aber man wird sie dann auch eben nicht wieder los.
So ist es auch mit dem Magnifikat. Dem Loblied Marias aus dem ersten Kapitel des Lukasevangeliums, darum soll es heute in der Predigt gehen.

Setting: Maria besucht ihre schwangere Freundin Elisabeth und nachdem Elisabeth von Maria erfährt, dass auch sie schwanger ist, reagiert sie überschwänglich voller Freude und Gratulationen und scheint auch irgendwie schon deutlich zu spüren, was für ein besonderes Kind da gerade in Maria heranzuwachsen scheint.

Diese Szene hat für mich fast schon so etwas wie ein Musical. Denn aus Maria platzt es heraus: ein Lied. Eben dieses Magnifikat.
Ich stelle mir das fast so ein bisschen wie Bollywood vor, wo zwei Hauptfiguren gerade noch normal im Gespräch sind und vollkommen unvermittelt wird auf einmal getanzt und gesungen. Zwei schwangere Frauen singen und tanzen, voller Freude. Babyshower der besonderen Art.
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Ein anderes Glaubensbekenntnis

Auf der Facebook Seite von Shane Claiborne fand ich ein Apostolisches Glaubensbekenntnis der anderen Art. Es handelte sich um das Glaubensbekenntnis „The Immigrant Apostles’ Creed“ von Jose Luis Casal.

(Foto: Shane Claiborne/ Jose Luis Casal

Der Text hat mich tief berührt. Daher habe ich ihn ins Deutsche übersetzt.

 

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